Über die Stiftung

„Von Familie für Familie“ – dies gilt nicht nur für den Stiftungszweck, der sich sowohl auf alleinerziehende Eltern als auch auf benachteiligte Jugendliche bezieht: Die von Dr. Ursula Schmid-Kayser gegründete Stiftung wird mittlerweile in zweiter und dritter Generation weitergeführt.

Die Stifterin

Dr. Ursula Schmid-Kayser

Die 2013 verstorbene Stifterin Dr. Ursula Schmid-Kayser wurde 1914 in Halle an der Saale geboren. Sie musste im Zweiten Weltkrieg ihre drei kleinen Kinder alleine durchbringen. Diese Erfahrungen legten den Grundstein für ihr soziales Engagement.

Gründung & Anerkennung

Förderung von Jugendhilfe und Bildung

Die Dr. Ursula Schmid-Kayser Stiftung wurde 2001 als Treuhandstiftung unter der Stiftung Kinderfonds errichtet und ist beim Finanzamt München für Körperschaften unter der Steuernummer 143/235/11412 als gemeinnützig und mildtätig wegen Förderung der Jugendhilfe und Bildung anerkannt.

Gremien

Vorstand

Horst-Andreas Kayser und Katharina Rudnik, Sohn und Enkelin der Stifterin, arbeiten bei der Umsetzung des Stiftungszweckes zusammen. Horst-Andreas Kayser ist außerdem ehrenamtlicher Vorstand in einigen Treuhandstiftungen der Stiftung Stifter für Stifter, bei der er von 2006 bis 2012 als Vorstand tätig war. Seit 2019 ist Katharina Rudnik Beirätin im Stifterrat der Stiftung Stifter für Stifter.

Katharina Rudnik und Horst Kayser bilden den Stiftungsvorstand

Beirat

Heide Kayser hält gerne Kontakt zu den Schulleitungen, LehrerInnen und Schülern der Kooperations-Schulen. Sie bringt hier ihre Erfahrungen ein, die sie als externes Mitglied von Evaluationsteams an Grund- und Mittel-Schulen gemacht hat.
Julia Kayser möchte als Enkelin der Stifterin deren Engagement eine langfristige Perspektive geben. Sie ist außerdem ehrenamtlicher Vorstand in einigen Treuhandstiftungen der Stiftung Stifter für Stifter.
Der Rechtsanwalt Dr. Christian Stubbe kann auf jahrelange Erfahrung in der ehrenamtlichen Arbeit für Kinder zurückblicken. Gerade die kritische Suche nach den bedürftigsten Empfängern hat er sich auf die Fahnen geschrieben.

Heide Kayser
Julia Kayser
Dr. Christian Stubbe

Finanzen

2001 bis heute

Einnahmen

Durch die ungünstigen Bedingungen des Kapitalmarktes tragen die Erträge des Grundstockvermögens immer weniger zu den Einnahmen bei. Spenden aus dem Familienkreis getreu unseres Mottos „von Familie für Familie“ stellen eine wichtige Einnahmenquelle dar.
Die Bereitschaft von Freunden, zu besonderen Anlässen auf Geschenke zu verzichten und stattdessen um Spenden für die Stiftung zu werben, bedeutet für uns doppelte Wohltat: neben dem finanziellen Aspekt schätzen wir die Anerkennung für unser Engagement.

Ausgaben

Wir verfolgen bei unseren Projekten von Anfang an den Ansatz, dass nur mit angemessenen Personaleinsatz eine vernünftige, langfristige und nachhaltige Projektarbeit zu leisten und angestrebte Wirkung zu erzielen ist.
Daher beteiligen wir uns maßgeblich an den Kosten für die Projektleitungen der Schüler.Bilden.Zukunft-Kooperationen in Bamberg und Nürnberg/Fürth. Auch die Beratungs-Honorare für die Rechtsanwältinnen, die von der Stiftung übernommen werden, sind Personalkosten. Dadurch helfen wir Alleinerziehenden, sich ihrer Rechte bewusst zu werden und diese durchzusetzen.
Ein seit Gründung der Stiftung fester Ausgabenblock betrifft die finanzielle Unterstützung Alleinerziehender in Einzelfällen. Unser Partner hier, die Caritas Erlangen, prüft im Vorfeld die Berechtigung von Anträgen; wenn alle anderen Unterstützungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind, werden die Anträge mit entsprechender Begründung an die Stiftung gestellt.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2011 hat die Stiftung 1.062.824€ ausgeschüttet.

Bei Interesse geben wir gerne Auskunft über die Kostenstruktur einzelner Projekte. Kontaktieren Sie uns >>